Abstimmungsempfehlung für den 22. November

Die Demokratische Partei empfiehlt den Stimmberechtigten des Kantons Zürich ein klares NEIN zur Limmattalbahn.

Nachdem die Demokratische Partei Dietikon als einzige Ortspartei den Kampf gegen die masslose, unsinnige, teure und verkehrsbehindernde Limmattalbahn aufgenommen und sich aktiv am Referendum beteiligt hatte, kann es nicht erstaunen, dass die Partei nun einstimmig die Nein-Parole für den 22. November ausgegeben hat.

Den Steuerzahler wird dieses Projekt am Ende inklusive aller noch nicht im Objektkredit enthaltener Nebenkosten (Rollmaterial, Gemeindebeiträge) über 1'000 Millionen kosten. Das mit dem Betrieb zunehmende Defizit wird höhere Steuern und höhere Billetpreise für alle zur Folge haben. Angesichts dessen, dass der Kanton derzeit für ein Sparpaket bei Bildung, Sicherheit, Gesundheit und ÖV plant, steht die Limmattalbahn schief in der finanzpolitischen Landschaft.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ausserhalb des Limmattals müssen wissen, dass wir im Limmattal dieses "Prestigeprojekt" (O-Ton Regierungsrat Stocker), das lediglich parallel zu den drei S-Bahnen S3, S12 und demnächst S19 verläuft, nicht wollen. Das dafür aus dem Fenster geworfene Geld fehlt dann für punktuelle Anpassungen am teilweise lückenhaften Busnetz im Zürcher Oberland oder dem Weinland und für die Oberlandautobahn fehlt das Geld weiterhin.

Wir bitten die Stimmenden im ganzen Kanton Zürich, uns mit ihrem deutlichen NEIN vor diesem "Geschenk" zu bewahren.

Gerne verweisen wir auch auf den Spot von limmatTV, welcher die wichtigsten Probleme dieser Bahn in einer Minute zusammenfasst.

Für Rückfragen: Martin Müller, Parteipräsident, 079 688 70 15