Städt. Vorl.: Schule Limmatfeld, Genehmigung Mietvertrag und Kredit

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Der Stadtrat beantragte beim Parlament für den Betrieb einer Schuleinheit im neuen Stadtteil Limmatfeld die Genehmigung eines Mietvertrags mit wiederkehrenden Kosten (Miete) von 1.292 Mio. Franken und ein Investitionskredit über 1.995 Mio. Franken. Mietvertrag und die wiederkehrenden Kosten unterliegen der obligatorischen Volksabstimmung, der Investitionskredit liegt in der Kompetenz des Parlaments.

Die Vorlage findest du hier.

 

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Schade

Ich vermisse die Auswahl. zwischen was kann ich wählen? Es bleibt abzuklären, ob in die neuen Wohnungen so viele Familien mit Kindern einziehen. Zudem gibt es sicher andere Alternativen wie Provisorien. Wenn tatsächlich davon auszugehen ist, dass in dieser Gegend Schulraum benötigt wird, warum wurde nicht schon lange ein entsprechendes Konzept erstellt?

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Re: Schade

Du kannst wählen zwischen Mietschulhaus und kein Schulraum im Limmatfeld. ;-)

Dass nun viel mehr Familien mit Kindern eingezogen sind, als ursprünglich erwartet, stimmt schon. Das Problem ist nur, dass der Stadtrat von mir, von André Arnet und wenn ich mich richtig erinnere auch Elsbeth Preisig eindringlich darauf aufmerksam gemacht wurde. Nachdem es zuerst hiess, es brauche höchstens einen Kindergarten, sprach man dann vor ungefähr 2 bis 2.5 Jahren von zwei bis drei Schulzimmern und man wolle eine Internationale Schule dort ansiedeln und dann von denen die Zimmer mieten.

Gut, ganz böse wäre natürlich, Ja zum Kredit zu sagen mit der Begründung, das sei nun halt der Preis, den das Volk für die Wahl dieses Nietenstadtrats zu zahlen hat. :-D

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Schlamperei

Bereits als der damals noch als Stadtrat amtende Otto Müller uns in der FDP-Fraktion erstmals über das Projekt Limmatfeld orentierte (es muss ca 8 - 10 Jahre her sein), war meine erste Sorge die benötigte Infrastruktur, unter anderem ein Schulhaus. Er wischte dies vom Tisch, indem er behauptete, das würde nicht benötigt; höchstens ein Kindergarten. Noch 2008 beantwortete der Stadtrat eine kleine Anfrage von Alt-Gemeinderat André Arnet dementsprechend.

Nun ist plötzlich alles anders. Neuer Schulraum wird benötigt und zwar subito. Alternativen zum teuren Zumieten von Räumen, die dann erst noch für knapp 2 Mio. schultauglich gemacht werden müssen, gibt es keine. Der Stadtrat hat es verschlampt, sich rechtzeitig Land zu sichern. Die Gemeinderatsdebatte verlief denn auch entsprechend hitzig.

Andererseits ist unbestritten, dass es dort Schulraum braucht. Nur stellt sich die Frage, ob man sich erneut mit einer derart unausgegorenen Vorlage erpressen lassen soll, nur damit die lieben Kinderlein nicht in irgend einem Provisorium zur Schule gehen müssen. Der Stadtrat tanzt Parlament und Volk auf der Nase herum und er wird es immer wieder tun, wenn er nicht endlich mal mit einem Scherbenhaufen konfrontiert wird.