Mehr Markt im Umweltschutz wagen

Es ist erstaunlich, welche Leistungen die Akteure der freien Marktwirtschaft seit der Industriellen Revolution erbracht haben, damit heute die Luft reiner, das Wasser sauberer, die Lebensmittel gesünder, der Lebensraum hygienischer und die Lebenserwartung höher ist.


Erst der freie Markt ermöglicht den technologischen Fortschritt, der für die Verbesserung der Umweltqualität erforderlich ist. Er ermöglicht es uns, Wohlstand zu schaffen, der über die Deckung primitivster Grundbedürfnisse hinausreicht und den Menschen erst dazu befähigt, sich Umweltschutz zu leisten. Unternehmer und Innovatoren betrachten Umweltverschmutzung als eine Verschwendung knapper Ressourcen. Die Marktmechanismen zwingen die Akteure des freien Markts, mit knappen (Umwelt-) Ressourcen effizient umzugehen.


Der einzige Ort, wo die Lebenserwartung im vergangenen Jahrhundert sank und der Mensch sich barbarisch an der Umwelt versündigte, lag hinter dem Eisernen Vorhang. Ohne Privateigentum, ohne freie Verträge, ohne Preisbildungsmechanismus fanden die notwendigen Innovationen nicht statt. Die organisierte Verantwortungslosigkeit planwirtschaftlicher Zentralbürokratien vervielfachte jene Umweltsünden, welche sich auch vereinzelte rücksichtslose Trittbrettfahrer auf einem freien Markt immer wieder zu Schulden kommen lassen. Dass sich die meisten Exponenten der ökologistischen Bewegung einen Schulterschluss mit den Vertretern sozialistischer Ideologie leisten, darf mit Fug und Recht als geistesgeschichtlichen Irrtum bezeichnet werden.


Dies verdeutlicht, dass umweltschonender Fortschritt nicht von oben verordnet werden kann. Er muss aus Interesse an Effizienz und Innovation heraus entstehen. Anreize sind Verboten immer vorzuziehen. Staatliche Vorschriften und Subventionen verursachen nicht nur in der öffentlichen Debatte meist verdrängte Opportunitätskosten, sie festigen Privilegien und ideologisch motivierte Fehlsteuerungen.

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