Abstimmungen

Nein zu Mietschulhaus öffnet den Fächer für konstruktive Lösungen

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Das Mietschulhaus im Limmatfeld ist Geschichte. Mit wuchtigen 68 Prozent haben die Dietiker Stimmenden das Projekt an der Urne versenkt. Auch wenn die Deutlichkeit überrascht: Das war abzusehen. Die vom Stadtrat und den Befürwortern herumgebotenen Zahlen waren relativ einfach falsifizierbar.

Pause im Mietschulhaus Limmatfeld

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Pause im Mietschulhaus?Weisst du, wie schwierig es für die Lehrerschaft ist, die Pausenaufsicht schon nur auf einem normalen Pausenplatz sicher zu stellen, ohne dass sich einige zum Rauchen verschlaufen oder sich im nächsten Laden mit Esswaren eindecken? Aus meiner Erfahrung als Schulpfleger weiss ich: es ist machbar, aber äusserst schwierig.

Politik der verbrannten Erde

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Es ist eine in Dietikon mittlerweile gut eingespielte Taktik: Zuerst lasse man ein Objekt still und leise verlottern. Wenn irgendwann der Sanierungsdruck nicht mehr abzuwenden ist, erarbeite man ein luxuriöses Projekt, das unter normalen Umständen an der Urne scheitern müsste.

Ein Pseudoabstimmungskämpfchen?

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Über die Kredite zur Sanierung und Attraktivitätssteigerung des Freibads Fondli werde voraussichtlich im Herbst abgestimmt, heisst es in der Weisung des Stadtrats an den Gemeinderat. Die Volksinitiative von EVP und Grünen zur 2000 Watt Gesellschaft, zu welcher Stadt- und Gemeinderat einen Gegenvorschlag präsentieren, wird wohl auch in diesen Zeitraum fallen.